In der Hitze aller PV Diskussionen setzt Google noch einen oben drauf und ermöglicht seit Ende September auch eine Post View Messung aller Sales, die innerhalb der letzten 30 Tage nach Sichtkontakt einer Display-Anzeige OHNE KLICKEN derselbigen Content Anzeige (via Google Adsense) getätigt wurden. Das heißt dann bei Google nicht Post View Targeting oder gar Cookie Dropping, sondern ganz neudeutsch View-Trough-Conversions. Warum sollte man auch auf gängige Begrifflichkeiten setzen
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Kategorie: Online-Advertising
Bei Einsatz von klassischen Online Werbemitteln (animierte Banner etc.) misst man in der Regel nur die Parameter Sichtkontakte (Ad Impressions/ Views) und Clicks. Daraus ergibt sich eine CTR (Click Trough Rate). Eine hohe CTR muss dabei nicht immer gut sein. Denn unter Umständen hat man mit einem falschen Versprechen das Publikum auf seine Webseite gelockt. Reaktanz wäre dann die Folge.
Wenn die Clicks auf einen Online Shop führen kommen die Parameter Conversion (Umwandlung zum Kauf) und Conversion Rate (CVR) hinzu. Ist die Rate hier hoch, hat man eine Win-Win-Win-Situation: Der Kunde freut sich über das Produkt, der Chef über Ca$h und der Online Marketing Manager über seinen Erfolg
Wie das Tracking technisch aufzusetzen ist, wird wohl jeder Online Marketing Manager selbst wissen. Wenn nicht,
Unter dem Titel “Gemeinsam stärker” (Internet World Business 03/09) möchten Yahoo, Microsoft und co. gemeinsam mit Publicis einen gemeinsamen Online Standard suchen und hoffentlich finden. Das ist gut und richtig und eben eine Pressemeldung zur Selbsthuldigung wert.
Vergessen wird aber dabei, dass man auf nationaler – und schon gar nicht auf internationaler – Ebene noch nicht mal einheitliche Standards für klassische Online Werbemittel (Display Werbmittel*) gefunden hat. Außer der Formatgröße (Pixel x Pixel), dem Dateigewicht (max kb*) und der Anforderung zu einem Flash-Werbemittel auch ein Fallback (.gif, .jpg oder .png) zu liefern sind noch viele Dinge ungeklärt. Um nur einige zu nennen:
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ClickTags
Dabei handelt es sich um einen notwendigen Befehl innerhalb eines Flash Werbemittels, der dafür sorgt, dass die richtige Ziel-URL richtig aufgerufen wird. Das/der/die ClickTag befindet sich in einem Tag hinter “on (release) { getURL”. Dabei ist dieser Tag mein persönliches Lieblingsthema, dass mich regelmäßig bei den Vermarktern und Partnern eine Revolution anzetteln lässt. “ClickTag” ist nämlich nicht gleich “clicktag” ist nicht gleich “clickTag” und schon gar nicht gleich “clickTAG“. Wahnsinn!!! Wenn dann diese erste Hürde genommen ist, gelten dann nur noch die vermeintlichen Variablen vor dem clickTag richtig bestimmt zu haben. Z.B. “.root” oder nicht. Eine Lösung habe ich mir in diesem Fall mit einer tollen Agentur selbst geschaffen: Werbemittel die (fast) alle cLIckTAg-Varianten ansprechen. Nun ja, zu früh gefreut. Der übliche Adsserver kann natürlich mit zusätzlichen ActionScript-Aufrufen erst Mal nix anfangen. Hat er es aber dann nach gut Zureden gelernt, funktioniert alles einwandfrei. (Den grauenhaften “FS command” lasse ich an dieser Stelle unkommentiert.) -
Animation
Ja, nein und wie lange? -
Wiederholung
Warum sollte ein teuer bezahlter Banner nur einen Loop lang animiert sein und dann den User nicht mehr auf sich aufmerksam machen? -
Alt-Text
Was passiert, wenn die Grafik trotz Schaltung nicht angezeigt wird, der Banner aber aufgrund von TKP-Buchung berechnet wird? Ein alternativer, klickbarer Text hilft – wenn man’s weiß. -
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Diese Dinge reichen aus, um den Arbeitsalltag eines jeden Projekt Managers in einer Werbeagentur zu … »» ‘Wanted: Online Werbemittel Standards’
