SEO-KONVENTIONEN GEFORDERT!!!

Ja, hilfe! Als ich gestern den Artikel “Sueddeutsche.de-Chef Hans-Jürgen Jakobs fordert SEO-Konvention gegen “Manipulationen” auf horizont.net las, konnte ich’s kaum glauben. Ich dachte, dass spätestens 2008 und nach dem ganzen Web 2.0-Quatsch-Hype das Thema Online-Marketing in den Köpfen der Entscheider angekommen ist. Und dann das:

Jakobs fordert: “eine Konvention über statthafte und unstatthafte Maßnahmen” beim SEO. Zuvor sollten “alle Tricks, gegebenenfalls auch Manipulationen, öffentlich gemacht werden”, denn bei “exzessiver SEO” handele es sich um “journalistische Wettbewerbsverzerrung”.

Was?

*Lachpause*

Guten Morgen, Herr Wachtmeister! Sind Sie nun auch in der echten virtuellen Welt angekommen. Vielleicht sollten Sie nicht nur zwischen den Zeilen lesen, sondern auch hin und wieder ins Web gucken. Google Epic 2015 hat das doch schon lange eindrucksvoll klar gemacht. Wer nicht mit der Zeit geht, wird Geschichte.

Schlimm ist, dass lt. horizont.net sich sein Vorwurf auf die ach so bösen SEO-Machenschaften des Konkurrenten Welt online bezieht. Die erhalten nämlich überdurchschnittlich viele Leser über die algorithmische Suche. Bis zu 50% – im Gegensatz zu SZ mit nur bis 20%.

Statt das zu kritisieren, sollte es vielmehr gelobt werden. Denn in Zeiten von Second Hand-Infos aus der Web 2.0 Atmosphäre, in der Hinz, Kunz und sogar ich, Meinungen verbreiten dürfen, ist es doch prima, dass zumindest EIN Medienvertreter dafür sorgt, dass gut recherchierte Informationen im Internet gesucht und gefunden werden können.

Natürlich gilt es sich dann auch auf das User-Verhalten einzustellen: Themenrelevante Keywords müssen gesucht und richtig eingesetzt werden. Das Google Adword Tool leistet bei der Auswahl an Keywords z.B. Hilfe. Content ist all.

Letztlich kann ich plueschbaer (Kommentar zu o.a. Artikel) nur recht geben: Wer im Moment am Internet etwas ändern möchte, sollte sein Sparschweinchen leeren und Google kaufen!

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