In Zeiten des Performance Marketings hat die klassische Online Werbung in Form von Banner-Schaltungen etwas an Ihrem Glanz verloren. Cookie Dropping und rasant fallende Klickraten überschatten das Banner. Dabei vergisst der Performance-orientierte* sehr schnell, dass Banner ja auch Spaß machen können. Sowohl dem betrachtenden User, als auch dem zahlenden Kunden als auch der kreativen Agentur. Und das Banner (bei starken, bekannten) Marken auch ihre Daseinsberechtigung Bezug auf “Unterstützung der Markenbekanntheit” und “Werbeerinnung” haben ist hoffentlich auch unumstritten. Wer es sich leisten kann, könnte darüber nachdenken, kontinuierlich für ein www-Grundrauschen zu sorgen. Eine einmalige Schaltung wird – analog zu den Plakatwänden in der realen Welt – kaum zum erhofften Erfolg führen. Vor allem bei gänzlich unbekannten Marken.
Wie auch immer, eben erst auf dem Google Think Tank 2010 in Dublin gesehen, gibt’s jetzt auch das deutschspachige Plädoyer für Online Banner. Wie man dieselbigen aber sinnvoll einsetzt, kann und wird man nicht in diesem Video finden:
*Lustigerweise gewinnt das Buzzword “Customer Journey” immer mehr an Beliebtheit. Ich frage mich jetzt nur, ob das Thema bis dato niemandem bewußt war oder absichtlich verschwiegen wurde. Das man Coca-Cola drinkt, liegt ja nicht daran, dass man es auf Google finden kann, oder? Das Bedürfnis wurde an andere Stelle, zur anderen Zeit geweckt …

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