In der aktuellen Internet World Business findet sich auf Seite 2 unter der Überschrift “Im Visier: Googles Macht” ein belustigender Artikel, wie ich finde. Unter dem Vorwand “kartellrechtlicher Bedenken” möchte man die Stellung Googles überprüfen lassen.
Als eigentliche Ursache dieses Angriffs sehe ich eher die schwindenden Werbeeinnahmen aus ineffektiver und kaum messbarer Anzeigen Werbung – on- und offline. Da springen freilich Werbetreibende zu Zeiten der Wirtschaftskrise zu sinnvolleren Werbemaßnahmen, wie Google sie bietet, ab. Fallende TKPs und Anzeigenpreise sind die Konsequenz und gehen natürlich zu Lasten der Verlage.
Dabei hätte an sich einfach rechtzeitig an Google ein Beispiel nehmen können und sich innovativere Werbeformate und Abrechnungsmodelle überlegen sollen, anstatt sich im hochpreisigen TKP-Bad zu entspannen. Die guten Zeiten sind vorbei, liebe Verlage. Statt Ressourcen im Kampf mit Google zu verschwenden, sollte man an die eigene Entwicklung & Zukunft denken.
Übrigens bin ich der Letzte, der sich nicht über einen gleichwertigen Wettbewerber zu Google freuen würde.
